Um es einfach zu halten, gehen wir von einem Depot von 100.000 € aus. Ich würde dieses Kapital zu gleichen Teilen auf zwei Broker verteilen. Einen davon kennt ihr sehr wahrscheinlich: Trade Republic. Der Vorteil liegt aktuell in den rund 2 % Zinsen auf das Tagesgeld. Ein Nachteil ist allerdings, dass kein Stop-Loss möglich ist. Der zweite Broker wäre CapTrader, der echtes Trading mit entsprechenden Orderarten ermöglicht. Damit lägen bei beiden Brokern jeweils 50.000 €. Von diesem Kapital würden lediglich etwa 20.000 bis 30.000 € je Broker in Aktien investiert. Das entspricht einer Aktienquote von maximal 60 % des Gesamtvermögens, wobei mir persönlich eine Quote von etwa 40 % deutlich lieber ist. Warum so wenig, wirst du dich vielleicht fragen. Ganz einfach: Was passiert, wenn die Börse crasht? Bei einer Aktienquote von 60 % und einem Kursrückgang von nur 10 % wären schnell 6.000 € verloren – und das tut bereits spürbar weh. Demgegenüber steht meine Gewinnerwartung von mindestens 10 % im Jahr. In der Realität ist sie meist deutlich höher, aber ich halte das Beispiel bewusst einfach. Selbst nach einem Crash würden theoretisch noch 4.000 € Gewinn übrig bleiben. Bezogen auf 100.000 € entspricht das immerhin 4 % – und dabei sind die zusätzlichen 2 % Zinsen auf das Tagesgeld bei Trade Republic noch gar nicht eingerechnet. Wie klingt das für dich?
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Alle hier vorgestellten Ideen sind keine Anlageberatung und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.
Das Investieren in Aktien birgt immer Risiken, bis hin zum Totalverlust.